Aikido

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Einheit von Geist und Körper | Kunst des kampffreien Leben

Doshu (c) Tomislav Horvat, 2017

Aikido wird oft als „Weg der Harmonie“ übersetzt. In der japanischen Kultur entstanden, Aikido kann als eine Lebenskunst und darüber hinaus als eine Plattform für Frieden entwickelt werden, die aus ganz vielen verschiedenen Aktivitäten bestehen kann.

Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass Aikido aus einer Tradition der Meditation stammt und ist daher kein Sportart.

„Das Leben besteht aus der Weiterführung von Aktionen. Eine Aktion ist ein Ausdruck seiner selbst in einer wahrgenommenen Welt.

Wie verbessern Menschen nun ihre Aktionen? Der einzige Weg ist nicht durch Erfahrung, sondern durch Vorstellungskraft.

Wenn man Aikido übt, stellt man sich immer die Zukunft in einer Sekunde vor und agiert. Die Vorstellung von der Zukunft ist der einzige Weg, seine Aktionen zu verbessern, um ein besseres Leben und eine bessere Welt zu schaffen.“ – Doshu Yoshigasaki

Über das Schriftzeichen „Ki“ (氣) kommt ein Konzept zum Ausdruck, dass sich in westlichen Kulturen heute schwer übersetzen lässt. Naturwissenschaftlich beladene Begriffe wie “Energie” und “Kraft” sind irreführend und basieren auf der Punktmathematik. Vielmehr hat es mit Imagination, Vorstellung, Wahrnehmung und einem “klaren Geist” zu tun. Anhand von Ki-Übungen lassen sich gute Körperbilder und Bewegungsformen entwickeln.

Aikido ist Bewegung und gleichzeitig Ruhe. Es wird in Achtsamkeit für den Körper ausgeübt, entsprechend der natürlichen Bewegungsrichtungen. Letztendlich soll Aikido einem helfen, die Kunst des Lebens zu entwickeln.

Quelle: Ki Aikido Firenze (Italien)

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Einführungsfilm (Deutsch) – Ki Aikido Mannheim